Entzündung der Kieferhöhle

By | 7. Oktober 2014

Eine Entzündung der Kieferhöhle kann sehr schmerzhaft sein und kann im ganzen Gesicht ausstrahlen. So kann der pochende Schmerz an der Schläfe sein, jedoch auch in der Gesichtsmitte oder aber auch an den Wangen. Der Facharzt spricht hier von einer Nasennebenhöhlenentzündung und wird in der Fachsprache Sinusitis maxillaris genannt.

Diese vorliegende Entzündung kann sich bis auf die Zahnwurzel ausbreiten und so die Entzündung verschlimmern. Somit sollte neben einem Hals-Nasen-Ohrenarzt auch ein Zahnarzt aufgesucht werden, der die Entzündung eindämmt und den Verlauf der Kieferhöhlenentzündung zu diagnostizieren und die Entzündung mit Medikamenten zu behandeln.

Selbstverständlich kann man eine Kieferhölenentzündung erst mal mit Hausmitteln behandeln. Hierzu bietet sich zum einen Knoblauch an. Der Knoblauch wirkt entzündungshemmend und die antibiotische Wirkung wird, wenn er erhitzt wird freigesetzt. Wichtig ist auch die Flüssigkeitsaufnahme. Diese ist bei jeder Erkrankung sehr wichtig. Hier bieten sich Kräutertees an wie zum Beispiel Kamillentee. Quarkwickel sind ebenso wirksam. Die Milchsäurebakterien im Quark hemmen die Entzündungstoff im Körper. Diese Quarkwickel kann man ganz einfach selber machen oder man erhält in der Apotheke bereits fertige Quarkpacks, die 2 Jahre haltbar sind.

Ein weiteres und gut bewehrtes Hausmittel bei einer Entzündung in der Kieferhöhle ist das Rotlicht. Die Infrarotstrahlen dringen tief in die Kieferhöhle ein und dämmen die Entzündung. Eine Rotlichtbehandlung sollte 1-2x Mal täglich für 10-15 Minuten durchgeführt werden. Eine Rotlichtbehandlung ist jedoch nur was für Erwachsene und Kinder ab einem Alter von 6 Jahren.

Hält jedoch der pochende Schmerz weiterhin an und ist keine Linderung durch die oben beschriebenen Hausmittel in Sicht, sollte ein Allgemeinarzt oder ein Facharzt wie der Hals-Nasen-Ohrenarzt aufgesucht werden.